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Donnerstag, 18. Juni 2009

Der unendliche Post

Geranium pratense „Striatum“.
Dasselbe Geranium wie oben, beide April '08 gekauft, aber vollkommen zur Wildfarbe revertiert. Naja, auch hübsch. Vielleicht sieht es nächstes Jahr wieder anders aus.
Geranium wallichianum „Buxton's Blue“.
Von meiner Johannisbeere habe ich kaum etwas abbekommen. Die Vögel waren schneller!
Die hier ist nicht die Wildform des Mutterkrauts, Tanacetum parthenium, die ich ebenfalls habe, sondern eine spezielle Sorte mit gelbgrünem Laub und leicht gefüllten Blüten. Ich habe sie als Sämling letztes Jahr bekommen, Name natürlich unbekannt. Ich mag das normale Mutterkraut ja schon, aber dieses hier ist ein Schätzchen. Kaum zu verstehen, dass diese Pflanzen so wenig in Gärten zu sehen sind. Bislang benehmen sich meine Exemplare sehr gut.
Lilium "Lollipop". Sehr hübsch.
Lilium "Citronella". Zwei Babyzwiebeln haben für dieses Jahr auch Knospen angesetzt. Leider hat sich mittlerweile gezeigt, dass die Inkalilie, Alstroemeria „Orange King“, die vergangenes Jahr so toll geblüht hat, den Winter nicht überstanden hat. Fall ich sie wieder sehen sollte, werde ich sie definitiv kaufen. Selbst wenn ich nochmal fast drei Jahre auf die Blüten warten müsste!
Heuchera "Dale's Strain" blüht.Diese namenlose Heuchera leuchtet im Sonnenschein.Das Leuchten macht ihr die Lichtnelke mit ihrer kräftigen Blütenfarbe ganz gut nach.
Hydrangea.
Frida, die Nachbarskatze.
Clematis "Dorothy Walton".
Selbst ausgesäte Cosmeen entwickeln sich prächtig. Ich bin gespannt, auf ihre Blühfarben.
Siena hält den Ball flach.

Dienstag, 19. Mai 2009

Zwischen den Regengüssen

Meconopsis cambrica: herrlich, oder? Ich hoffe, er etabliert sich im Garten! Ich hatte so viele Samen verstreut, nur diese Planze ist gekommen, aber vielleicht samt sie sich ja eifrig aus.
Diese Akelei darf sich auch sehr gerne aussamen, da sie zweifarbig ist.
Dieser Storchschnabel ist glaube ich ebenfalls von dem Baugrundstück von dem ich die Pulmonaria gerettet habe. Ich mag sein "kaltes" Rosa, das ihm Leuchtkraft verleiht.
Heuchera jedweder Art liebe ich ebenfalls!
Diese gerettete Rose blüht erstmals seit ihrem Einzug. Die Knospe duftet bereits! Sie hat eine einzige Blüte, die ich natürlich in Ehren halten werde.Das Johannisbeerstämmchen hatte schön geblüht und nun auch ein paar Beeren angesetzt. Es hat sich aber bewahrheitet, dass diese Sorte stark verrieselt. Längst nicht die gesamten Blüten haben sich in Beeren verwandelt.Hieracium aurantiacum, das Habichtskraut, hat sich sehr gut entwickelt (was mich nicht überrascht) und hat seit einiger Zeit seine Knospen an kräftigen hohen Stielen gen Himmel geschickt. Nun gehen die ersten Blüten auf. Letztes Jahr war es sehr spät mit seiner Blüte. Der viele Regen lässt alles gedeihen und sprießen, aber leider nimmt er mir die Gelegenheit, den Garten auch wirklich zu genießen. Jeder Sonnenstrahl wird von mir und den cats ausgenutzt!

Freitag, 15. Mai 2009

Weiß auf Weiß

Im Frühjahr o7 haben meine Mutter und ich den Geburtstag meines Patenonkels und seines Enkels in deren belgischem Sommerhaus gefeiert. Im Frühjahr darauf ist mein Patenonkel sehr überraschend verstorben. Damals hatte ich einen winzigen Ableger eines weißen Storchschnabels mitgenommen, der o8 keinen Mucks von sich gegeben hat. Dieses Jahr steht er in voller Blüte, wie man in obigen Photo sehen kann. Und ich habe es fast nicht bemerkt!
Warum? Weil direkt hinter ihm Geranium macrorrhizum "Spessart" seit längerem blüht. Aus der Entfernung sind sich die beiden doch zu ähnlich, obwohl bei näherer Betrachtung natürlich viele Unterschiede auffallen. Der Storchschnabel Onkel Willis ist in diesem Bild vorne, hinten ist Spessart.
Nachmal ganz aus der Nähe:
Geranium macrorrhizum "Spessart"
Geranium meines Patenonkels.

Witzigerweise hatte meine Mutter vor Ewigkeiten ihrerseits die Ableger aus ihrem, damals riesigen, Garten für Belgien spendiert. Mittlerweile ist meine Mutter umgezogen und hat nun naturgemäß viele der damaligen Pflanzen in ihrem jetzigen Garten nicht mehr. Ist es nicht schön, dass ich ihr im nächsten Jahr einen Ableger einer alten Pflanze aus Familienbesitz geben kann?

Donnerstag, 30. April 2009

Kurz vor Mai

Geranium macrorrhizum "Spessart" ist so etwas von dankbar. Ihn habe ich als eine der ersten Pflanzen überhaupt gekauft und er hat sich unglaublich vermehrt. Auch trockener Schatten macht ihm nichts aus. Im Garten der Mutter eines Freundes hatte ich ein paar Ableger an eine unschöne Stelle gepflanzt - nun ist dort ein Blätterdach mit Blüten!
Die Narzisse "Golden Dawn" ist nun so gut wie verblüht und ich habe die Blütenstengel abgeschnitten, damit keine Kraft in die Samenbildung geht.Lithodora diffusa "Heavenly Blue" vor der voll ausgetriebenen Hosta "50 Cent".
Oh yes, der Digitalis wird dieses Jahr blühen! Die Blütenkerze ist schon schön hoch.Oxalis deppei sieht sehr gut aus. Demletzt habe ich eine Packung von Knöllchen zu einer Vanilleblume und einem panaschiertem Gundermann dazu gesteckt. Diese hier sind in einem Topf mit der Dahlie "Chat Noir". Da ich befürchte, dass die neue Dahlie dieses Jahr nicht blühen wird, habe ich einen Rhizinussamen (von meiner Mutter von Teneriffa mitgebracht) heute in den Topf gesteckt.
Tamarix pentandra hatte ich 2007 gekauft. 08 hatte sie bereits geblüht und auch dieses Jahr blüht sie wieder.Für dieses orange Viola × wittrockiana Gesichtchen bin ich an trüben Tagen dankbar!Aronia melanocarpa „Viking“, die Apfelbeere, ist noch so ein reduziertes Baby, dass im Herbst verscherbelt wurde. Sie hat gut ausgetrieben und blüht reizend. Wenn jetzt noch die Herbstfarbe stimmt und so schön ist wie im Internet zu sehen, waren € 3,- geschenkt und nachgeschmissen.
Chilli hat ihr Training als Gardening Cat schon fast abgeschlossen. Heute war sie zum ersten Mal drüben bei den Nachbarskatzen auf der Mauer - alle anderen Innenhöfe hatte sie schon durch. Hier habe ich sie endlich mal beim Ausruhen erwischt!
Siena sieht man doch häufiger irgendwo dekorativ herumliegen!

Sonntag, 9. November 2008

Langsame Verabschiedung

Natürlich sieht man mittlerweile die Auswirkungen des Jahreszeitenwechsels. Mehrere meiner Hostas haben sich bereits komplett unter die Erde zurückgezogen, meine Sträucher stehen größtensteils ohne Blätter da und auch die Taglilien ziehen sich nun ruckzuck zurück. Man muss sehr dankbar sein für die Pflanzen, die immer noch etwas für das Auge bieten. Die rosa Chrysantheme habe ich mir vor einigen Wochen erst abstechen dürfen, genauso wie die weiße Chrysantheme in den folgenden zwei Bilder. Obwohl beide Pflanzen bereits blühten, haben sie die Aktion doch gut überstanden. Es ist halt ein Unterschied, ob man so etwas in der sommerlichen Hitze oder im Oktober macht.
Geranium sanguineum verfärbt sich seinem Namen entsprechend. Diese Staude ist eine meiner Lieblinge und die Kombination mit dem Purpurglöckchen ein Glücksgriff.
Die Taubnessel steht noch sehr gut im Laub, blüht aber nicht mehr. Ich glaube, sie wird nicht komplett oberirdisch absterben, sondern ist moderat wintergrün.

Dienstag, 15. Juli 2008

Collagista

Starring today: Spiraea japonica "Anthony Waterer" in köstlichem Kirschrosa, der namenlose Überraschungsphlox, der eigentlich weiß sein sollte, Akeleiblattwerk und Geranium wallichianum „Buxton's Blue“.

Freitag, 6. Juni 2008

Zeichen & Wunder

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Pflanzen, die noch nie geblüht haben für mich, blühen! Als erster ist der Storchschnabel aus der Reserve gekommen. Er ist ein Ableger meiner Mutter und hat es zwei Jahre lang vorgezogen, gelbe Blätter zu bekommen und ja nicht zu blühen. Diese Zurückhaltung hat er nun aufgegeben.Dann wird diese Spiraea blühen. Sie ist vergangenes Jahr von einem bekannten Discounter mit zu mir gekommen und steht immer noch in dem kleinen Topf, in dem ich sie gekauft habe. Leider scheine ich mir nicht den Namen notiert zu haben, aber es ist entweder "Anthony Waterer" oder "Shirobana". Spätestens an der Blütenfarbe wird man es sehen können.Das Beste aber ist, dass meine Inkalilie, Alstroemeria „Orange King“, endlich Knospen angesetzt hat. Im April 2006 hatte ich sie als wurzelnackter Schnittling an einem Straßenstand in Amsterdam gekauft und seitdem erwartungsvoll ihre Entwicklung verfolgt. Sie steht in einem Topf mit der Tigerlilie "Citronella" und ein paar Knollen der Anemone blanda. Eventuell blühen die beiden sogar zusammen, da auch die Tigerlilie ihre Knospen zur Schau trägt. Dabei hätte ich das Schauspiel fast wieder nicht genießen können, da die Inkalilie bei den heftigen Regengüssen und Gewitter der vergangenen Tage umgeknickt war. Ich habe sie daraufhin an einem Stab hochgebunden, allerdings ohne viel Hoffnung. Und jetzt dies!Hier die Tigerlilie. Gerne hätte ich auch Türkenbundlilien, aber die, die ich mal in das Schattenbeet gesetzt hatte, sind nicht gekommen. Leider sind sie recht teuer... Bei günstiger Gelegenheit werde ich es nochmal versuchen... Vielleicht liebt der Lilienlackkäfer diese auch nicht so sehr wie meine anderen.
Abschließend zwei Bilder von Kombinationen, die zwar sehr einfach sind, aber mir sehr gut gefallen.
Geranium sanguineum und Heuchera
Goldfelberich und Mutterkraut
Last but not least möchte ich einen lieben alten Freund begrüßen, den bekannten Maler "Edgar Degas". Willkommen, du bist ein gern gesehener Gast im Sommer! Rosa "Edgar Degas"