Sonntag, 23. November 2008

Der letzte Schliff

Na, jetzt ist das Gräserglück doch komplett: Heute hat es geschneit und ich konnte mein Chinaschild mit Schneehaube ablichten. Dass soviel Schnee gefallen ist, dass die Zweige umgeknickt sind, ist hingegen eine ganz andere Geschichte. Im Hintergrund Malus "Evereste", der Crocus chrysanthus „Snowbunting“ in den Topf gesellt bekommen hat. So sieht der Innenhof gerade aus. Es war also höchste Zeit, einige nicht winterharte Planzen reinzuholen, was ich mitten im schönsten Schneefall dann auch getan habe. Morgen ist bestimmt alles wieder vorbei...

Freitag, 21. November 2008

Finally: Gräser

Vor einer halben Ewigkeit hatte ich angekündigt, Photos meiner Gräser zu posten. Es hat sich dann herausgestellt, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, die zarten Blütenstände der Rutenhirse mit meiner Autofokus Digitalkamera zu erhaschen. Das Ding stellt einfach nicht auf so etwas Zartes scharf! Auch die beiden mittlerweile namenlosen Chinaschilfe (es könnten Miscanthus sinensis "Gracillisimus“ und Miscanthus sinensis "Pünktchen" sein) waren schwer mit mit meinen Mitteln zu photographieren. Hier nun die komplette (!) Ausbeute des Sommers und Herbstes.
Die ganze obere Reihe ist von dem ca. 70 cm hohen Miscanthus sinensis "Gracillisimus“. Vor allem das letzte Bild lohnt es anzuklicken, um die herbstlichen Samenstände genau betrachten zu können. Dann noch ein einziges Bild von dem mannshohen Chinachilf aus dem Garten meiner Mutter. Auch dieses geht jetzt in ein anderes Stadium über, ist schon fast vergilbt.Bei dem stürmischen Wetter, das sich für das Wochenende angekündigt hat, ist keine große Hoffnung für letzte Bilder zu haben. Ahorn und Birke haben ihre Blätter komplett abgelegt und alle Pflanzen werden zunehmend gelber. Heute wollte ich eigentlich einen zweiten Schwung Zwiebeln für den Frühling setzen, aber innerhalb einer viertel Stunde zog sich der Himmel zu und es begann zu regnen. Brr!

Montag, 17. November 2008

Rosiges

Eine letzte Rose will es noch wissen.

Sonntag, 9. November 2008

Langsame Verabschiedung

Natürlich sieht man mittlerweile die Auswirkungen des Jahreszeitenwechsels. Mehrere meiner Hostas haben sich bereits komplett unter die Erde zurückgezogen, meine Sträucher stehen größtensteils ohne Blätter da und auch die Taglilien ziehen sich nun ruckzuck zurück. Man muss sehr dankbar sein für die Pflanzen, die immer noch etwas für das Auge bieten. Die rosa Chrysantheme habe ich mir vor einigen Wochen erst abstechen dürfen, genauso wie die weiße Chrysantheme in den folgenden zwei Bilder. Obwohl beide Pflanzen bereits blühten, haben sie die Aktion doch gut überstanden. Es ist halt ein Unterschied, ob man so etwas in der sommerlichen Hitze oder im Oktober macht.
Geranium sanguineum verfärbt sich seinem Namen entsprechend. Diese Staude ist eine meiner Lieblinge und die Kombination mit dem Purpurglöckchen ein Glücksgriff.
Die Taubnessel steht noch sehr gut im Laub, blüht aber nicht mehr. Ich glaube, sie wird nicht komplett oberirdisch absterben, sondern ist moderat wintergrün.

Samstag, 8. November 2008

Letzte Blüten...

... dreier treuer Gefährten. Diese drei Pflanzen haben mehr oder weniger den ganzen Sommer über geblüht. Die Rose hat nun den dritten Schub Blüten! Es war ein tolles Gartenjahr...

Rosa "Gratitude"

Freitag, 7. November 2008

It's the little things

Ich könnte schwören, dass diese letzte Blüte an Geranium wallichianum „Buxton Blue“ die schönste des ganzen Jahres ist. Wir hatten wirklich Glück mit dem Oktober und seit zwei Tagen scheint auch im gefürchteten November die Sonne! Prima Photowetter, die letzten Blüten leuchten im Sonnenschein.

Donnerstag, 6. November 2008

Farbenfreude

Die geliebte "50 Cent" Hosta. Sie heisst so, da ich sie von einem "Grabbeltisch" aus dem Baumarkt habe. Kein Schild, nichts, sogar das Blattwerk war schon eingezogen. Das Risiko wurde zum Volltreffer: Keine der anderen Hosta hat eine solch gleichmäßige Herbstfarbe. Wenn sie jetzt noch nächstes Jahr blüht, ist sie DIE Traumhosta.Das gerettete Chrysanthemenpaar - wunderschön!Nun ist sie aufgegangen und leuchtet in der Sonne. Auch dieser Pflanze habe ich einen Namen gegeben: Chrysanthemum "Bloody Mary". Ich finde, dass passt aufgrund ihres Tomatenrots!
Ich bin so froh, dass diese Chrysantheme die Bauarbeiten am Haus überlebt hat. Vor zwei Jahren wurden Balkone an die hintere Hausfassade angebracht, ebenso wie Durchbrüche in den Erdgeschosswohnungen und kleine Terrassen. Viele Planzen konnte ich retten, doch diese Chrysantheme musste in der Erde bleiben. Von einer jahrealten Staude, die gut und gerne einen Durchmesser von 50 cm hatte, hat ein einziger Trieb überlebt. Ich habe ihn aus der vollkommen verdichteten Erde herausgenommen und in einen sicheren Topf gepflanzt. Nun blüht sie zum ersten Mal und zwar prächtigst. Eine ungewöhnliche Farbe! Ich nenne sie Chrysanthemum "Nickel", nach unserem Hausmeister. ; )