Dienstag, 19. Mai 2009

Zwischen den Regengüssen

Meconopsis cambrica: herrlich, oder? Ich hoffe, er etabliert sich im Garten! Ich hatte so viele Samen verstreut, nur diese Planze ist gekommen, aber vielleicht samt sie sich ja eifrig aus.
Diese Akelei darf sich auch sehr gerne aussamen, da sie zweifarbig ist.
Dieser Storchschnabel ist glaube ich ebenfalls von dem Baugrundstück von dem ich die Pulmonaria gerettet habe. Ich mag sein "kaltes" Rosa, das ihm Leuchtkraft verleiht.
Heuchera jedweder Art liebe ich ebenfalls!
Diese gerettete Rose blüht erstmals seit ihrem Einzug. Die Knospe duftet bereits! Sie hat eine einzige Blüte, die ich natürlich in Ehren halten werde.Das Johannisbeerstämmchen hatte schön geblüht und nun auch ein paar Beeren angesetzt. Es hat sich aber bewahrheitet, dass diese Sorte stark verrieselt. Längst nicht die gesamten Blüten haben sich in Beeren verwandelt.Hieracium aurantiacum, das Habichtskraut, hat sich sehr gut entwickelt (was mich nicht überrascht) und hat seit einiger Zeit seine Knospen an kräftigen hohen Stielen gen Himmel geschickt. Nun gehen die ersten Blüten auf. Letztes Jahr war es sehr spät mit seiner Blüte. Der viele Regen lässt alles gedeihen und sprießen, aber leider nimmt er mir die Gelegenheit, den Garten auch wirklich zu genießen. Jeder Sonnenstrahl wird von mir und den cats ausgenutzt!

Freitag, 15. Mai 2009

Weiß auf Weiß

Im Frühjahr o7 haben meine Mutter und ich den Geburtstag meines Patenonkels und seines Enkels in deren belgischem Sommerhaus gefeiert. Im Frühjahr darauf ist mein Patenonkel sehr überraschend verstorben. Damals hatte ich einen winzigen Ableger eines weißen Storchschnabels mitgenommen, der o8 keinen Mucks von sich gegeben hat. Dieses Jahr steht er in voller Blüte, wie man in obigen Photo sehen kann. Und ich habe es fast nicht bemerkt!
Warum? Weil direkt hinter ihm Geranium macrorrhizum "Spessart" seit längerem blüht. Aus der Entfernung sind sich die beiden doch zu ähnlich, obwohl bei näherer Betrachtung natürlich viele Unterschiede auffallen. Der Storchschnabel Onkel Willis ist in diesem Bild vorne, hinten ist Spessart.
Nachmal ganz aus der Nähe:
Geranium macrorrhizum "Spessart"
Geranium meines Patenonkels.

Witzigerweise hatte meine Mutter vor Ewigkeiten ihrerseits die Ableger aus ihrem, damals riesigen, Garten für Belgien spendiert. Mittlerweile ist meine Mutter umgezogen und hat nun naturgemäß viele der damaligen Pflanzen in ihrem jetzigen Garten nicht mehr. Ist es nicht schön, dass ich ihr im nächsten Jahr einen Ableger einer alten Pflanze aus Familienbesitz geben kann?

Mittwoch, 13. Mai 2009

Samstag, 9. Mai 2009

Widersacher ; )

Die Ameisen krabbeln auf den Knospen der Pfingstrosen, als ob sie dort eine besondere Leckerei fänden.Im Regelfall "melken" sie Blattläuse. Doch auch auf der Bergflockenblume hier kann ich keine Blattläuse sehen.Der Fraß am Viburnum opulus sieht sehr interessant aus. Die Raupe am Zierapfel hat andere Spuren hinterlassen. Wer das hier wohl ist?Der Lilienlackkäfer ist ebenfalls wieder da. Der Käfer an sich ist wirklich hübsch, was man von seinen Maden und den Fraßschäden an den Lilien allerdings nicht behaupten kann.
Und Schnecken gibt es in diesem feuchten Frühjahr auch mehr als genug!
Aufregen bringt nichts! Am besten entspannen und den Duft von Syringa meyeri 'Josee' genießen.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Mai in der Flora


Allenthalben herrscht Hochstimmung: Auch bei den Fröschen im beheizten Teich der Flora.
Deutzia gracilis heißt passenderweise auch Maiblumenstrauch. Dieses große Exemplar blüht herrlich. Einen viel kleineren Strauch haben wir im Hof stehen. Ich finde, diesen hübschen Frühjahrsblüher sieht man viel zu selten!
Von dieser Pflanze habe ich noch nicht herausgefunden, wie sie botanisch heißt. Ich mag ihre Blätter und ihre hoch aufragenden Blütenrispen. Hier sind auch noch die runden weißen Blüten des Bärlauchs zu sehen.
Die einzelnen Blüten sehen sehr interessant aus. Und die gelb-grüne Farbe ist ganz mein Fall.
Polygonatum multiflorum. Jetzt ist seine Zeit!
Der panaschierte Ajuga hat sich so schön um den runden Stein geschmiegt, das musste ich einfach photographieren.
Nach den kalten Regentagen tat der heutige Tag sehr gut. Der Himmel war wunderbar blau und in der Flora herrschte eine ruhige, gelassene Atmosphäre.
Der Wollziest webt einen Teppich, zusammen mit einem Bodendecker (dessen Name mir gerade nicht einfallen will).
Hier dieselbe Pflanze in einer anderen Kombination. Was für eine Wirkung durch den Farbkontrast!
Die Anemone sylvestris ist bei mir eingegangen, gedeiht in der Flora hingegen vorzüglich. Ihre weißen Blüten leuchten und machen Lust darauf, es nochmals mit ihr zu versuchen.

Blau machen II

Die klassische Gartenakelei. Im Schattenbeet blüht sie in Dunkelblau - eine einzige Weiße ist auch dabei.
Nepeta faassenii.
Siena würde die Katzenminze ganz sicher lieber von der anderen Seite der Fensterscheibe inspizieren.
Centaurea montana, die Bergflockenblume.
Sie stammt von einer meiner Pflanzenjagden, von welcher genau kann ich gar nicht mehr sagen. Ich bin froh, dass sie sich so gut gemacht hat und nun üppig blüht.
Dieses Bild ist drei Tage jünger. Anscheinend öffnet sich die lilafarbene Mitte erst mit der Zeit.Dieses Jahr blüht eine andere Iris zum ersten Mal. Sie hat aber die gleiche Farbe wie die, die letztes Frühjahr geblüht hat. Auch diese sind gerettete Pflanzen.Die Pfingstrosen werden ebenfalls blühen. Herrlich! Sie könnten eventuell den Termin Pfingsten schaffen, nicht so wie die notorisch frühe Pfingstrose im Topf. Verglichen mit letztem Jahr, ist alles früher in Blüte.
Ich bin einigermaßen überrascht, doch so viele blaue Blüten zu haben. Zugegeben, rein blau sind sie nicht, aber wir wollen mal ein Auge zudrücken.Die hier ist dagegen eindeutig lila. Sie ist etwas niedriger als die Hellblaue und blüht zum allerersten Mal.Ihre geschlossene Blüte hatte diese geniale Färbung. Leider ist mir kein Photo gelungen, das sie gut zeigt.

Dienstag, 5. Mai 2009