Griechen gehen nicht zu Fuß
vor 1 Tag
Seit einiger Zeit habe ich schon nach den Winterlingen, die ich letztes Jahr aus der Flora bekommen habe, Ausschau gehalten. Sie kommen!
Die Schneeglöckchen sind ihnen direkt auf den Fersen.
Dieses Paar in einem geschützten Topf an der Grundstücksmauer blüht sogar schon zwei Wochen.
Madame Chilli musste ich heute ganz schön bitten, doch hereinzukommen.
Miscanthus im Gegenlicht.
Dieser Zweig ist als erster aufgeblüht. Nicht mehr allzu lange, und sie steht in voller Blüte.
Siena war heute das erste Mal seit ihrer Kastration draußen. Ich bin halt eine ängstliche Katzenmutter.
in meinen Blumentöpfen! Siena und Chilli haben es natürlich direkt bemerkt, genauso wie mein Freund, der schnell ein paar Photos gemacht hat. Man beachte Chillis aufgeplusterten flaschenbürstenartigen Schwanz!
Auch die Töpfe auf der Fensterbank wurden gründlich inspiziert. Und so schnell wie es gekommen war, war es auch wieder weg. Hoffentlich beehrt es uns mal wieder!
Durch den verschneiten Wald...
... mit seiner nicht mehr ganz jungfräulichen weißen Decke...
... aus der rote Samenstände hervorschauten.
Vorbei an tapferen Tigern...
... und der Kapelle aus dem 16. Jahrhundert in der die Eltern meines Freundes ihre Silberhochzeit begangen haben.
Und wieder zurück an Feldern vorbei an deren Wegesränder Hagebutten leuchten.
Chilli mit den Blüten einer dunkelroten Chrysantheme. An den Erwerb dieser Pflanze kann ich mich gar nicht erinnern und somit war ihre Blütenfarbe eine spannende Frage.
Auch Siena sitzt wieder dekorativ auf dem Aussichtsposten am Fenster. Die grünen Zweige davor gehören zu einer Myrte, Myrtus communis, die ich wohl bald reinholen sollte. Gerade eben habe ich herausgefunden, dass sie sehr hübsch weiß blüht. Sie ist ein Geschenk meiner Mutter und war mir bislang nur in Form des Mirto Likörs eines sardischen Restaurants bekannt.
Chrysanthemum "Bloody Mary" (Achtung, eigene Benennung) hellt im Verlauf ihrer Blühzeit in der Mitte zu gelb auf. Sie macht einen sehr sonnigen Eindruck.
Zudem ist sie recht großblütig.
Auch die kleineren Blüten der geretteten Chrysantheme machen mich fröhlich. Diese Farbe ist einfach klasse!
Und bei der hohen "Nickel" (schon wieder eigene Benennung) habe ich demletzt sogar einen Duft festgestellt. Chrysanthemen haben ja einen ausgeprägten Laubduft, aber dass ihre Blüten duften können war mir neu.
Das trockene Laub der Goldrute und ihre Samenstände sehen in der Sonne toll aus. Ganz rechts die Äpfelchen meines Malus "Everest". Letzter war sehr lange noch grün, doch jetzt verfärbt auch er sich.
Ganz verfärbt hat sich auch Sedum sieboldii. Mal sehen, wie lange es ihre Blätter noch hält...
Die Kapelle im Burghof. Mit einer Sondergenehmigung des Vatikans wurde der Dachstuhl der Kapelle ausgebaut, so dass man dort zu zweit übernachten kann.
Blick auf die Schönburg. Der Lichtschein in einem der Fenster markiert den Speisesaal. Man hat also zum Frühstück einen sagenhaften Ausblick auf den Rhein mit seinen Weinbergen, auf denen klasse Riesling Reben gedeihen.